Aufwandsentschädigung für Ehrenamtler: Peinliches Versäumnis der Stadt

11.07.2016

Presseinformation

Nr. 34 / 2016    Kiel, 11. Juli 2016

Aufwandsentschädigung für Ehrenamtler

Peinliches Versäumnis der Stadt

Einem heute, 11. Juli, erschienenen KN-Artikel („Eine Sorge mehr fürs Ehrenamt“) ist zu entnehmen, dass durch einen Zufall aufgefallen sei, dass die Stadt seit 1993 versäumt habe, ihre Zahlungen an Ehrenamtler dem Finanzamt vorzulegen. Dadurch komme es möglicherweise in Einzelfällen zu steuerrechtlich relevanten Tatbeständen. Hierzu erklärt FDP-Fraktionsvize Ralf Meinke:

„Grundsätzlich liegt es zwar in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, die erhaltenen Aufwandsentschädigungen im Rahmen der Steuererklärung anzugeben. Gleichwohl ist die Stadt verpflichtet, die besagten Meldungen an den Fiskus vorzunehmen.

Dass dies über so viele Jahre hinweg nicht geschah, ist völlig unverständlich und peinlich zugleich. So etwas sorgt für Verunsicherung bei den ehrenamtlich Tätigen und trägt nicht gerade dazu bei, mehr Begeisterung für das Ehrenamt zu wecken.
Es ist zu hoffen, dass sich dieser bzw. solch ein Fehler nicht wiederholt.“

V. i. S. d. P.                                                                                         

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer       

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