Das Aus für die Erinnerungskapelle in Schilksee

24.01.2014

Presseinformation

Nr. 6/2014    Kiel, 24. Januar 2014

Bürgerbeteiligung als Chance begreifen

Zu dem Aus für die Erinnerungskapelle in Schilksee erklärt die baupolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke:

„Das Scheitern des Projekts ist letztlich der starren und zudem schlecht kommunizierten Vorfestlegung in Bezug auf den Standort geschuldet. Die beiden, offenbar schon längere Zeit im Dialog stehenden Verhandlungspartner, also die Verwaltung sowie die Sprecher der Hinterbliebenen, müssen sich selbstkritisch vor Augen führen, dass ohne Verhandlungsspielraum solche Projekte eben scheitern.

Darüber hinaus wird erneut deutlich, dass die Verwaltung bei künftigen Projekten die Betroffenen frühzeitig über das Ob und Wie einbinden muss. Für gute Ergebnisse bei Planungs- und Entscheidungsprozesse sollten die folgenden drei Voraussetzungen gegeben sein:

Ausführliche Information, ausreichende Möglichkeiten zur Kommunikation und höchstmögliche Transparenz des Verfahrens. Bürgerbeteiligung ist daher als Chance zu begreifen.“

V. i. S. d. P.
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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