Der vorletzte Platz Kiels beim Städteranking kommt einem verheerenden Imageschaden gleich!

26.10.2015

Presseinformation

Nr. 59 / 2015    Kiel, 26. Oktober 2015

Städteranking

Der vorletzte Platz Kiels kommt einem verheerenden Imageschaden gleich!

In der aktuellen Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) und der Privatbank Berenberg zu den Zukunftsaussichten der 30 größten deutschen Städte liegt die Landeshauptstadt Kiel nur auf dem vorletzten Platz. Hierzu erklärt FDP-Fraktionschef Hubertus Hencke:

Studien dieser Art sind zwar keine Bibel, dennoch sind sie ernst zu nehmen.
Es ist ein Alarmsignal, wenn die Landeshauptstadt Kiel in einer Studie, in der die Städte hinsichtlich ihrer ökonomischen Leistungsfähigkeit, ihrer zukünftigen demografischen Entwicklungstendenzen sowie ihrer wesentlicher Standortfaktoren untersucht wurden, einen traurigen vorletzten Platz belegt.
Mehr noch, Kiel gehört damit zu den großen Verlierern gegenüber der Studie aus dem Jahr 2013.

Kiel folgt mit Abstand auf dem vorletzten Platz. Die Stadt verlor sechs Plätze aufgrund von Defiziten in der Beschäftigungs- und Produktivitätsentwicklung“,  heißt es in der Presseinformation der Berenberg-Bank.

Solche Aussagen müssten die Kieler Verwaltungsspitze und die rot-grün-blaue Kooperation hellhörig werden lassen. Sie zeigen, dass im Bereich der Wirtschaftsförderung noch viel Arbeit zu leisten ist.

Es ist falsch, die Hände in den Schoß zu legen und Vorschläge zur Verbesserung des Wirtschaftsstandorts Kiel, wie sie die FDP-Ratsfraktion vorgelegt hat, als Majestätsbeleidigung zu werten. Auch für Menschen auf der Flucht, die in Kiel bleiben wollen, muss ein Konzept zur Integration durch Arbeit entwickelt werden.“

V. i. S. d. P.                                                           

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                              

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