Eine Autofähre für Kiel muss nicht Science-Fiction sein

26.09.2017

Presseinformation

Nr. 59 / 2017    Kiel, 26. September 2017

Verkehrspolitik

Eine Autofähre für Kiel muss nicht Science-Fiction sein

Einem heute in den Kieler Nachrichten erschienenen Artikel ist zu entnehmen, dass der Nautische Verein zu Kiel „die Idee einer Fährverbindung für den Pkw- und Lkw-Transport ins Spiel“ gebracht habe. Hierzu sagt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

„Eines der strategischen Ziele Kiels ist das der „Kreativen Stadt“. Das klingt gut. Aber bei den Themen „Fördequerung“ und „Fördeschifffahrt“ wird immer wieder schnell klar, wo in Kiel die Kreativität ihre Grenzen hat.
Dies musste die FDP-Ratsfraktion in der Vergangenheit immer wieder feststellen, als sie mit diversen Anträgen zu diesen Themen bei Teilen der Selbstverwaltung und auch der Verwaltung gegen eine Wand der Blockade lief. Dabei geht es hier um eine der elementaren verkehrspolitischen Herausforderungen der Förde-Stadt Kiel.

Und so ist es auch kein Wunder, dass viele der innovativen und kreativen Gedanken des über zwölf Jahre alten Verwaltungspapiers „Zukunft Kiel 2030“ in irgendwelchen Schubladen verschwanden, als ob der damalige Stadtbaurat Klein-Knott mit seinen Vorschlägen auch zur Fördeschifffahrt einen Science-Fiction-Roman geschrieben hätte. 

Man muss daher kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass wohl auch dem wieder in die Diskussion gebrachten Vorschlag einer Auto-Fähre dieses Schicksal ereilen wird.
Auch dies wäre schade, denn die FDP-Ratsfraktion hat Sympathien für die Idee und vielleicht wäre es sinnvoll, nun, nach 15 Jahren und geänderten Rahmenbedingungen, Mut und Kreativität zu beweisen und ein solches Konzept erneut zu überdenken und gegebenenfalls neu zu bewerten.“

V. i. S. d. P.                                                                                                                              

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer       

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