Flughafengelände Kiel - Holtenau: Planungssicherheit geben!

26.10.2016

Presseinformation

Nr. 43 / 2016    Kiel, 26. Oktober 2016

Flughafengelände Kiel - Holtenau

Planungssicherheit geben

Zu dem gestern (25. Oktober) vorgelegten „Regionalwirtschaftlichen Gutachten für das Flughafengelände Kiel-Holtenau“ erklärt FDP-Fraktionsvize Ralf Meinke:

„Die FDP-Ratsfraktion unterstützt den OB in seiner Auffassung, wonach auch aus diesem Gutachten keine zwingenden Gründe abgeleitet werden können, den Flugplatz zu schließen.

Denn wenn auch die Expertise zwar kein klares Votum abgibt, so zeigt sie doch, dass das Airpark-Konzept das „geringere Risiko für den öffentlichen Haushalt darstellt“ und tragfähig ist, sofern die Beschränkung auf flughafenaffines Gewerbe aufgehoben und das Areal auch für andere gewerbliche Nutzungen geöffnet wird. Das begrüßen wir ausdrücklich!

So bestünden nach Ansicht der Gutachter mit Entwicklung des Airpark „durchaus realistische und beachtliche Chancen für die Wirtschaftsentwicklung der Stadt Kiel.“ Die schnellere Verfügbarkeit der Gewerbeflächen (...) sei „ein nicht unerhebliches Argument für die Airpark-Variante.“

Allerdings sollte aus Sicht der FDP-Ratsfraktion die im Gutachten in Aussicht gestellte weitere Verringerung des städtischen Zuschusses angestrebt werden.

Die erneut erhobene Forderung der Grünen nach einem Ende des Flughafens sowie die grundsätzlichen ideologischen Grabenkämpfe der Mehrheitsfraktionen sind nicht zielführend. Ein klares Bekenntnis der rot-grün-blauen Kooperation zum Airpark wäre zwar wünschenswert, ist aber aufgrund der Gemengelage nicht zu erwarten.

Blockaden und faule Kompromisse, die bislang das Handeln der Mehrheitsfraktionen bestimmen, geben jedenfalls alles andere als Planungssicherheit und schaden nur dem Flughafen, dem Wirtschaftsstandort Kiel und damit der Stadt insgesamt.“

V. i. S. d. P.                                               

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer       

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