Flughafengelände Kiel - Holtenau: Ratsfraktionen von CDU und FDP beantragen Erhalt des Standortfaktors Flughafen

08.11.2016

Presseerklärung der Ratsfraktionen von CDU und FDP

                                                                                                 Kiel, 08. November 2016

Flughafengelände Kiel - Holtenau

Ratsfraktionen von CDU und FDP beantragen Erhalt
des Standortfaktors Flughafen

Die Ratsfraktionen von CDU und FDP unterstützen den von der IHK zu Kiel vorgebrachten Appell, Planungssicherheit für den Flughafen Kiel zu schaffen, und stellen hierzu den einen Antrag zur kommenden Sitzung der Ratsversammlung. Hierzu erklären Stefan Kruber, CDU-Ratsfraktion, sowie Christina Musculus-Stahnke und Ralf Meinke von der FDP-Ratsfraktion:

„Ebenso wie die IHK sehen auch die Ratsfraktionen von CDU und FDP im Flughafen einen wichtigen Standortfaktor. Wir sprechen uns daher für die Variante A des regionalwirtschaftlichen Gutachtens aus.

Das Airpark-Konzept hat Zukunft, sofern die Beschränkung auf flughafenaffines Gewerbe aufgehoben und das Areal auch für andere gewerbliche Nutzungen geöffnet wird.

Zudem zeigt das jüngst vorgelegte Gewerbeflächenentwicklungskonzept deutlich die Notwendigkeit für Kiel, Gewerbeflächen vorzuhalten, um einen Engpass zu vermeiden und die Rahmenbedingungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen zu verbessern, Zitat: „Bereits ab 2016 unterschreitet das Flächenangebot einen notwendigen Angebotspuffer und in den Jahren 2018 und 19 übersteigt die Nachfrage vermutlich deutlich das tatsächliche Angebot.“

Auch dies spricht für die Variante A, zumal die Landeshauptstadt seit mehr als einem Jahr landesweit die höchste Arbeitslosen- und Unterbeschäftigungsquote vorweist.

Mit dem Beschluss unseres Antrags gibt die Ratsversammlung zum einen den Investoren ein Signal der Planungssicherheit sowie eine langfristige Perspektive. Zum anderen bekennt sie sich damit deutlich zum Flughafenareal und demonstriert die für dieses Thema notwendige inhaltliche Geschlossenheit mit der IHK, dem DGB und dem Unternehmensverband Kiel.“

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