3-D-Modell zum Schattenwurf beim Kleinen Kiel Kanal

21.03.2014

Presseinformation

Nr. 23 / 2014       Kiel, 21. März 2014

Kooperation verschanzt sich hinter schwachen Argumenten

Zur gestrigen Sitzung der Ratsversammlung hatten die Fraktionen von FDP, PIRATEN und LINKEN beantragt, ein maßstabsgerechtes 3-D-Modell der Holstenbrücke mit dem geplanten Kleinen Kiel Kanal sowie der angrenzenden Gebäude zu erstellen, um eine Schattenwurf-Untersuchung durchzuführen, aus der die Beschattung des Kleinen Kiel Kanals zu verschiedenen Jahres- und Uhrzeiten ablesbar ist.

Zur Ablehnung des Antrags durch die rot-grüne Kooperation erklärt die baupolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke:

„Es ist nicht nur der OB-Kandidat der Mehrheitsfraktionen, der sich zu dem Projekt sehr skeptisch äußert und auf seine Hausbesuche hinweist, bei denen er keine Handvoll von Befürwortern getroffen habe. Nutzen und Sinnhaftigkeit des Kleinen Kiel Kanals sind in der breiten Öffentlichkeit außerordentlich umstritten.

Ein wesentlicher Einwand bezieht sich dabei auf die Beschattung der Holstenbrücke und die Auswirkung auf die dortige Aufenthaltsqualität.

Aus kaum überzeugenden Gründen sah sich jedoch die rot-grüne Kooperation gestern nicht in der Lage, dem Antrag zu folgen und dieses Modell in Auftrag zu geben, obwohl es Transparenz schaffen und die von den Befürwortern dieses umstrittenen Millionenprojekts angenommene Aufenthaltsqualität verdeutlichen würde.

Hier drängt sich der Eindruck auf, dass nicht die - im Vergleich zur Investitionssumme zu vernachlässigenden - Kosten des Modells zur Ablehnung führten, sondern vielmehr die Angst vor dem möglichen Ergebnis einer Schattenwurf- Untersuchung, die über die Zweidimensionalität der Voruntersuchung hinausgeht.“

V. i. S. d. P. 
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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