IHK-Studie zum Industriestandort Kiel: Backpfeife für Rot-Grün-Blau und den OB

11.11.2015

Presseinformation

Nr. 62 / 2015    Kiel, 11. November 2015

IHK-Studie zum Industriestandort Kiel

Backpfeife für Rot-Grün-Blau und den OB

Zu der IHK-Studie „Der Industriestandort Kiel – Besonderheiten und Handlungserfordernisse“ erklärt FDP-Fraktionschef Hubertus Hencke:

„Die FDP-Ratsfraktion nimmt die Studie sehr ernst. Die darin abgeleiteten Handlungserfordernisse untermauern den bereits vor über einem Jahr von der IHK formulierten Appell zum Industriestandort Kiel.

„Dynamisches Wachstum ist möglich, wenn Förderung und nicht Behinderung die Praxis bestimmen“, führte IHK-Präsident Vater schon damals richtigerweise aus.

Daher ist es umso bedenklicher, dass Kiel in der Studie beim wirtschafts- und unternehmerfreundlichen Verwaltungshandeln im landesweiten Vergleich „besonders schlecht“ abschneidet und zugleich der dringendste Handlungsbedarf der Stadt festgestellt wird.

Dabei hatte die FDP-Ratsfraktion schon vor Monaten gefordert, für die wirtschaftliche Strukturentwicklung der Stadt Kiel sowohl die erforderliche Organisationsstruktur als auch die personelle und sachliche Kompetenz vorzuhalten und einen einheitlichen Ansprechpartner für die Wirtschaft zu schaffen.

Solange aber die rot-grün-blaue Kooperation und der OB konstruktive Vorschläge Anderer abbügeln und auf den industriepolitischen Dialog verweisen, bleibt wirtschaftliches Wachstumspotenzial ungenutzt.

Zwar hat der OB inzwischen den industriepolitischen Dialog ins Leben gerufen. Es wird sich noch zeigen, ob und wann er etwas bewirkt. Die Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung muss der OB aber im Rathaus umsetzen. Dabei werden Gespräche mit Unternehmern nur Anstöße geben können.“

V. i. S. d. P.                                                           

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                                       

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