Innenstadtentwicklung: Nicht erfreulich, aber vorhersehbar

29.08.2016

Presseinformation

Nr. 37 / 2016    Kiel, 29. August 2016

Innenstadtentwicklung

Nicht erfreulich, aber vorhersehbar

Zu der Berichterstattung der Kieler Nachrichten über Bautätigkeit und Leerstände in der Innenstadt erklärt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

„Die dargestellten Entwicklungen waren vorhersehbar und sind alles andere als erfreulich.

Es reicht dabei aber nicht, immer nur darauf zu verweisen, wie viel Geld investiert wird, sondern man muss auch sehen, welche Wirkungen damit einhergehen. Die kurzfristige Wirkung ist: Mehr und mehr Geschäfte müssen aufgeben, weil sie eine jahrelange Durststrecke im Innenstadt-Baudschungel nicht überstehen können.

Und es ist fraglich, ob sich danach langfristig eine gesunde und lebendige Geschäfts-Mischung einstellt, die nicht von Filialen dominiert wird.

Daher wird es sich womöglich noch als Fehler herausstellen, dass die Anträge der FDP-Ratsfraktion (z.B. Shared Space statt Wasserbecken an der Holstenbrücke, „Ja“ zum Investor ECE) von den Mehrheitsfraktionen abgelehnt wurden.

Und effektiver als ein jetzt tätiger „Kümmerer“ wäre es gewesen, im Vorwege ein koordinierendes Baustellen-Management zu sinnvolleren Abfolge der Bautätigkeiten zu etablieren.“

V. i. S. d. P.                                                                                                                             

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer       

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