Investitionen in Breiten- und Spitzensport als rentable Investitionen betrachten!

01.06.2017

Presseinformation

Nr. 34 / 2017    Kiel, 01. Juni 2017

Sportpolitik

Investitionen in Breiten- und Spitzensport als rentable Investitionen betrachten!

In der aktuellen Diskussion zum Ausbau des Holstein-Stadions erklärt FDP-Fraktionsvize Ralf Meinke:

„Sowohl Investitionen in Breiten- als auch in Spitzensport sind als rentable Investitionen zu betrachten, so wie es übrigens jüngst eine Studie der CAU aufgezeigt hat, die vom Landessportverband und der IHK Schleswig-Holstein in Auftrag gegeben wurde. Sportförderung ist daher auch Wirtschafts- und Standortförderung. 

Im Übrigen irren die Grünen, wenn sie in ihrer Pressemitteilung „Breitensport hat Vorrang“ die Meinung vertreten, dass Gelder für das Holstein-Stadion exklusiv nur der KSV Holstein zu Gute kommen würden.
Denn die EU-beihilferechtlichen Vorschriften sehen ganz klar vor, dass die Förderung von Sportinfrastruktur nur dann zulässig ist, wenn auf „andere Profi- oder Amateursportnutzer (..) jährlich mindestens 20% der verfügbaren Nutzungszeiten entfallen“. Die Investitionen in das Stadion würden somit auch anderen Nutzern zu Gute kommen.

Die FDP-Ratsfraktion hält nichts davon, Breiten- und Spitzensport gegeneinander ausspielen zu wollen und unterstützt ausdrücklich die gute Zusammenarbeit mit der KSV Holstein und den Landtagsfraktionen, mahnt aber auch ebenso deutlich ein beihilferechtlich sicheres Vorgehen an.“

V. i. S. d. P.                                                                                                      

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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