Kiels neue Polizeistruktur: Nicht Alles nachvollziehbar

15.01.2016

Presseinformation

Nr. 2 / 2016    Kiel, 15. Januar 2016

Kiels neue Polizeistruktur

Nicht Alles nachvollziehbar

Die innen- und ordnungspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke, kritisiert die Pläne für die Neustrukturierung der Kieler Polizei. Musculus-Stahnke hierzu:

„Mit besonderem Unverständnis ist die geplante Schließung der Polizeistation in Schilksee zu sehen.
Denn zum einen ist Schilksee statistisch gesehen bekanntlich der Stadtteil mit der ältesten Altersstruktur. Wie soll beispielsweise einem in der Mobilität eingeschränkten Bewohner dieses Stadtteils vermittelt werden, dass sich er zukünftig für eine Anzeige nach Friedrichsort aufmachen muss?
Zum anderen könnte sich die Schließung der Polizeistation in Schilksee auch mit Blick auf das kommende Flüchtlingsdorf (Tempest) als Fehler erweisen.

Problematisch ist ebenfalls die geplante Schließung der Suchsdorfer Polizeistation.
Da Suchsdorf der flächenmäßig größte Kieler Stadtteil ist, könnte es durch die Schließung dieser Station zu Schwierigkeiten mit der zeitlich angemessenen Erreichbarkeit kommen, wenn Suchsdorf zukünftig nur noch durch eine neue Zweigstelle in Projensdorf mitversorgt werden soll.

Diese Faktoren lassen es doch sehr fraglich erscheinen, ob die Polizei in den beiden genannten Fällen mit der angemessenen Weitsicht und dem nötigen Fingerspitzengefühl vorgeht.“

V. i. S. d. P.                                                                                                       

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer       

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