Kleiner Kiel Kanal

04.03.2014

Presseinformation

Nr. 15 / 2014    Kiel, 04. März 2014

Antrag der FDP-Ratsfraktion: Beschattung des Kleinen Kiel Kanals im 3-D-Modell darstellen

Die FDP-Ratsfraktion beantragt, ein maßstabsgerechtes Modell der Holstenbrücke mit dem geplanten Kleinen Kiel Kanal sowie der angrenzenden Gebäude zu erstellen. Ziel ist es, anhand des Modells eine Schattenwurf-Untersuchung durchzuführen, aus der die Beschattung des Kleinen Kiel Kanals zu verschiedenen Jahres- und Uhrzeiten ablesbar ist.

Hierzu erklärt die baupolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke:

„In ihrem Ergänzungsantrag zum Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 1003V "Blockinnenentwicklung Nettelbeckstraße/Hardenbergstraße" (Drs. 0102/2014) hat die Kooperation unter anderem gefordert, für die jetzige Planung der Investoren „ein maßstabsgerechtes Modell inkl. Schattenwurf-Untersuchung“ vorzulegen, „aus denen die Auswirkungen auf die vorhandenen Wohnungen zu verschiedenen Jahres- und Uhrzeiten ablesbar sind“.

Da sich die Problematik der Beschattung auch beim Kleinen Kiel Kanal stellt, greift die FDP-Ratsfraktion den von der Kooperation für den B-Plan 1003 gemachten Vorschlag eines maßstabsgerechten Modells inkl. Schattenwurf-Untersuchung mit dem vorliegenden Antrag auf.

Schließlich wird aufgrund der Höhe der an der Holstenbrücke stehenden Gebäude der Kleine Kiel Kanal selbst beim Höchstsonnenstand zur Sommersonnenwende in einem hohen Maße sonnenfrei sein, was in der Zeit vor und nach der Sommersonnenwende stärker ausgeprägt sein wird. 

Das beantragte Modell schafft Transparenz zu und verdeutlicht die von den Befürwortern dieses umstrittenen Millionenprojekts angenommene Aufenthaltsqualität des Kleinen Kiel Kanals.“

V. i. S. d. P.
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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