Kriminalstatistik Kiel 2016: Licht und Schatten

06.04.2017

Presseinformation

Nr. 25 / 2017    Kiel, 06. April 2017

Kriminalstatistik Kiel 2016

Licht und Schatten

Zur Polizeilichen Kriminalstatistik der Landeshauptstadt Kiel für das Jahr 2016 sagt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

„So erschreckend die Zunahmen von Rohheits- und Sexualdelikten sowie Laden- und Fahrraddiebstählen sind, so erfreulich sind insbesondere die deutlichen Rückgänge bei Wohnungseinbrüchen und Brandstiftungen.

Positiv zu vermelden ist zudem, dass die Aufklärungsquote insgesamt um rund drei Prozentpunkte gestiegen ist – die FDP-Ratsfraktion zollt der Polizei hierfür großen Respekt.

Der von den Fraktionen von SPD und SSW im Zusammenhang mit der Kriminalstatistik gepriesene Fonds „Gemeinsam Kiel gestalten“ ist ja gut und schön – allerdings braucht man schon ein übersteigertes Maß an Optimismus, um annehmen zu können, dass dadurch Kriminalität nennenswert eingedämmt, geschweige denn ihre Ursachen bekämpft werden können.

Zielführender wären auf Landesebene zu ergreifende Maßnahmen wie beispielsweise eine verbesserte sachliche Ausstattung der Polizei und eine stärkere Präsenz der Polizei in der Öffentlichkeit, flankiert von einer öffentlichen Initiative zur Stärkung des Respekts und der Anerkennung der polizeilichen Arbeit - so wie es das FDP-Landtagswahlprogramm vorsieht.“

V. i. S. d. P.                                                                                                  

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer   

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