KVG: Nichts dazu gelernt?

25.03.2015

Presseinformation

Nr. 27 / 2015    Kiel, 25. März 2015

Elektro-Rollstuhlfahrer

KVG: Nichts dazu gelernt?

Nach den Vorgängen um die E-Scooter habe die KVG Presseberichten zufolge nun auch Elektro-Rollstuhlfahrern die Mitnahme verweigert. FDP-Fraktionsvize Christina Musculus-Stahnke, erklärt hierzu:

„Nach dem medialen Aufschrei im Februar, nachdem die KVG E-Scootern die Mitnehme verweigert hatte, wäre es zu erwarten gewesen, dass das Kieler Verkehrsunternehmen nicht nur die externe, sondern auch die interne Kommunikation verbessert.

Dies ist aber offenbar nicht, oder zumindest nur unzulänglich geschehen. Denn wie ist es sonst zu erklären, dass in Einzelfällen Mitarbeiter im Fahrdienst auch E-Rollstühle ausgeschlossen haben, obwohl bei diesen ein Gefährdungspotential nicht vorliegt?

Die FDP-Ratsfraktion erwartet von der KVG mehr Sensibilität und Fingerspitzengefühl und sie erwartet, dass die KVG Maßnahmen trifft, um zukünftig solche Vorgänge verlässlich auszuschließen.

Auch wenn es „nur“ irrtümliche Einzelfälle sind - sie sind ein Schlag ins Gesicht der betroffenen Menschen mit Behinderung und sie schaden dem Image der KVG und damit dem Unternehmen selbst.“

V. i. S. d. P.                                                                             

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                                       

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