MFG-5 - Areal: Der Ball liegt im Feld der Verwaltungsspitze

12.04.2016

Presseinformation

Nr. 20 / 2016    Kiel, 12. April 2016

MFG-5 - Areal

Der Ball liegt im Feld der Verwaltungsspitze

Zu den heute erschienenen Artikeln, in denen die Kieler Nachrichten und die Landeszeitung die Kritik von IHK und DGB an den Planungen zum MFG-5 - Areal thematisieren, erklärt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

„Schon im CIMA-Gutachten zur Gewebeflächenentwicklung Kiels wurde darauf hingewiesen, dass Flächen mit Landebahn, Gleisanbindung, MIV-Anschluss und - wohlgemerkt „Seehafentiefe“ - an „konkurrierenden Standorten nur selten vorhanden sind“.
Insofern sind die Bedenken und kritischen Hinweise von IHK und DGB zu den Nachteilen einer fehlenden Kaikante nachvollziehbar.

Der Eindruck, dass nach dem Windpark Meimersdorf und dem Airpark Holtenau auch die Entwicklung des MFG-5 - Areals einen Knackpunkt innerhalb dieser rot-grün-blauen Kooperation darstellt, drängte sich schon längst auf.

Ein gewisser Riss zieht sich hier offenbar aber auch durch die Verwaltungsspitze in Person von OB und Bürgermeister und war anscheinend nur dadurch zu heilen, dass man sich wenigstens noch auf die Option eines Umschlagplatzes mit Kaikante geeinigt hat.

Der Ball liegt demzufolge nun auch im Spielfeld der Verwaltungsspitze, von der die FDP-Ratsfraktion erwartet, sich zeitnah mit der IHK und dem DGB zusammenzusetzen, um die in den Medien kommunizierten Konfliktpunkte sachlich zu diskutieren und zügig zu entschärfen.“

V. i. S. d. P.                                                                                                       

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                                          

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