Mitnahme von E-Scootern – Kassel macht´s vor

13.02.2015

Presseinformation

Nr. 11 / 2015    Kiel, 13. Februar 2015

Mitnahme von E-Scootern – Kassel macht´s vor

Zu der Nicht-Mitnahme von so genannten E-Scootern in den Bussen der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) aufgrund des von ihnen ausgehenden Gefährdungspotentials erklärt FDP-Fraktionsvize Christina Musculus-Stahnke:

„Dass die KVG diese Entscheidung aufgrund eines Urteils des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen getroffen hat, ist an diesem Punkt nur zum Teil nachvollziehbar. Denn es darf schon erwartet werden, dass sich die KVG Gedanken über Lösungen macht, anstatt die E-Scooter von heute auf morgen vor die Tür zu setzen.

Nicht nachvollziehbar und zu kritisieren ist daher die Kommunikationsstrategie der KVG und dass die vorhandene Zeit offenbar nicht zu Lösungen geführt hat – immerhin hat das Gutachten, auf das sich das Gericht beruft, seit Monaten vorgelegen.

Es liegt auf der Hand, dass im Interesse der Menschen mit Behinderung und ihrer Mobilitätsbedürfnisse zeitnah eine Lösung gefunden werden muss, denn das schnelle und unbürokratische Handeln der Vineta-Verkehrsgesellschaft ist natürlich keine Dauerlösung.

Medienberichten zufolge habe zum Beispiel die Kasseler Verkehrsgesellschaft schon im Januar „nach neuerlicher Prüfung“ das von E-Scootern ausgehende Gefahrenpotenzial als „sehr gering“ bewertet und nun wieder die Mitnahme in ihren Bussen erlaubt. Sie prüfe zudem die Ausstattung ihrer Busse mit Rückhaltesystemen und evaluiere verfügbare Lösungen und deren Kosten.

Die FDP-Ratsfraktion erwartet von unserer KVG entsprechende Aussagen auf der für Montag angekündigten Pressekonferenz.“

V. i. S. d. P.

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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