Öffentliche Toiletten: Unverständliche Situation an der Kiellinie

29.03.2017

Presseinformation

Nr. 22 / 2017    Kiel, 29. März 2017

Öffentliche Toiletten

Unverständliche Situation an die Kiellinie

Dem heute (29.03.) erschienenen KN-Artikel „Notstand auf der Flaniermeile“ ist zu entnehmen, dass es gegenwärtig an der Kiellinie keine öffentliche Toilette gebe und dass es zugleich dem Inhaber der Restaurants „Louf“ nicht möglich gemacht werde, an der Aktion „Nette Toilette“ teilzunehmen. Hierzu erklärt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

Erinnern wir uns: Um das öffentlich nutzbare sanitäre Netz auszubauen, hat die Stadt vor rund drei Jahren das Konzept „Die nette Toilette“ in Kiel eingeführt: Geschäftsleute öffnen ihre WC-Räume für Passantinnen und Passanten mit einem dringenden Bedürfnis und für den Mehraufwand bei Verbrauchsstoffen und Reinigung erhalten die teilnehmenden Geschäfte von der Stadt eine Entschädigungszahlung von bis zu 150 Euro monatlich. Trotz dieser Ausgaben rechnet sich „Die nette Toilette“ für die Stadt, denn der eigene Betrieb einer öffentlichen Toilette bedeutet einen erheblichen finanziellen Mehraufwand.

Dass die Stadt es dem Vernehmen nach dem „Louf“ bislang nicht ermöglicht, an dieser Aktion teilzunehmen, ist angesichts des offenkundigen Bedarfs für öffentlich nutzbare Toiletten an der Kiellinie nicht nachvollziehbar. Die FDP-Ratsfraktion fordert die Verwaltung auf, hier eine pragmatische Abhilfe zu schaffen.“

V. i. S. d. P.                                                                                                  

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer   

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