Olympische Segelwettbewerbe

19.06.2014

Presseinformation

Nr. 45 / 2014    Kiel, 19. Juni 2014
Redebeitrag – Es gilt das gesprochene Wort
TOP 4 der Ratsversammlung – Aktuelle Stunde

Kieler Woche: Politische Fingerzeige im Vorwege abstimmen!

In der Aktuellen Stunde der Ratsversammlung zum Ausschluss der russischen Fregatte „Boiky“ von der Kieler Woche 2014 erklärt der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Hubertus Hencke:

„Ich greife die Worte des Oberbürgermeisters auf, dass wir die Diskussion über diesen Ausschluss weiterführen sollten. Es ist hier im Rat aber der falsche Ort, eine Diskussion darüber zu führen, ob die Entscheidung der Bundesregierung richtig oder falsch ist. Das ist Sache des Außenministeriums.

Wir sollten sehr wohl aber die Frage aufwerfen, ob ein solches Verbot Sinn macht und was wir, die Kielerinnen und Kieler, der Rat, der Oberbürgermeister und der Ministerpräsident sagen.

In diesem Zusammenhang ist es beispielsweise unverständlich, dass Herr Albig, der in anderen Angelegenheiten wie etwa der Bundesverkehrspolitik ja auch kein Blatt vor den Mund nimmt, sich auf die Bemerkung, diese Frage sei „eine Angelegenheit des Bundes“, zurückzieht.

Was deutlich an dieser Stelle kommuniziert werden muss, ist, dass die Kieler Woche ein Fest der Völkerverständigung ist und bleibt und dass politische Fingerzeige wie der Ausschluss der russischen Fregatte „Boiky“ im Vorwege zumindest mit der Stadt abgesprochen werden sollten.“

V. i. S. d. P
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                         

Presseinformation

Nr. 46 / 2014    Kiel, 19. Juni 2014
TOP 10.3 der Ratsversammlung – Olympische Segelwettbewerbe

Erfreulicher Beschluss der Ratsversammlung

Die Ratsversammlung hat in ihrer heutigen Sitzung den Antrag der FDP-Ratsfraktion zu den olympischen Segelwettbewerben beschlossen.

Dadurch wird der Oberbürgermeister aufgefordert, im Falle einer deutschen Bewerbung zur Durchführung der Olympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 das dringende Interesse Kiels zur Durchführung der Segelwettbewerbe in Kiel gegenüber dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu bekunden,

Hierzu erklärt der Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Hubertus Hencke:

„Das Präsidium des DOSB hat auf seiner Sitzung am 4. April 2014 in einem Grundsatzbeschluss entschieden und den Wunsch bekräftigt, Olympische Spiele und damit ein internationales Großereignis des Sports, der Begegnung und der Völkerverständigung nach Deutschland holen zu wollen.

Es soll mit diesem Antrag erreicht werden, dass Kiel mit seiner Marke „Kiel Sailing City“ im Rahmen einer deutschen Olympiabewerbung hohe mediale Aufmerksamkeit erhält. Zugleich wird vermeiden, dass bei der Frage der Ausrichtung der Segelwettbewerbe nicht nur die Hansestadt Lübeck im Focus der Öffentlichen Wahrnehmung steht.

Kiel ist weltweit die Nummer 1 im Segelsport, was durch die Kieler Woche und weitere international hochrangige Segelsportereignisse Jahr für Jahr bewiesen wird und Kiels Olympiatauglichkeit unterstreicht. Zwar sind Chancen und Risiken einer Bewerbung erst bei konkreter Beschlusslage abzuwägen und dann auch Teile der Bevölkerung zu überzeugen. Dennoch darf die weltweite Aufmerksamkeit allein für die Interessenbekundung der Landeshauptstadt Kiel für dieses Ereignis nicht ungenutzt verstreichen“.

V. i. S. d. P
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                         

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