Olympische Spiele: FDP-Ratsfraktion sagt "nein" zu Wettkampfstätten auf dem MFG 5-Areal

09.02.2015

Betr. Änderungsantrag zur Drs. 0084/2015: Bewerbung der Landeshauptstadt Kiel als Standort für die Olympischen und Paralympischen Segelwettbewerbe in Kiel 2024 oder 2028

Änderungsantrag

Absatz 3 der Drs. 0084/2015 erhält folgende Fassung:

Die Verwaltung wird beauftragt, für die den in der Konzeption vorgeschlagenen Standort Olympiazentrum Schilksee“ und „Olympiaquartier Holtenau“ jeweils eine Machbarkeitsstudie mit einer überschlägigen Grobkostenermittlung auf Basis der vorliegenden Konzeption und ihrer jetzigen Planungstiefe zu erstellen und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie Expertengruppen und Institutionen, insbesondere aus Wirtschaft, Tourismus und (Segel-)Sport, parallel eine Entscheidung über den Standort die Anordnung der Wettkampfstätte sowie der Olympischen und Paralympischen Einrichtungen am Standort Schilksee durch die Ratsversammlung vorzubereiten.

Begründung:

Die FDP-Ratsfraktion nimmt mit Skepsis die Idee zur Kenntnis, auch das MFG5-Gelände in die Olympia-Planungen einzubeziehen. Es ist zweifelhaft, ob es die Stadt wirklich voranbringt, wenn nach den Spielen parallel zwei ehemalige Olympia-Areale existieren.

Unklar ist zudem, wie dieses Konzept mit einer ein paar Jahre zuvor an gleicher Stelle gegebenenfalls stattfindenden LandesWasserGartenSchau vereinbar ist.

Darüber hinaus würde die Einbeziehung des MFG5-Geländes die Möglichkeit einer gewerblich-industriellen Nutzung dieses Areals wegen der Konfliktpotentiale weiter einschränken. Langfristig wird damit die Schaffung dauerhafter Arbeitsplätze verhindert.

gez. Christina Musculus-Stahnke
stv. Fraktionsvorsitzende

gez. Ralf Meinke
bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss

f. d. R. Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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