Problem am falschen Ende angepackt

25.09.2014

Presseinformation

Nr. 60 / 2014 Kiel, 25. September 2014
Elektromobilitätsgesetz

Zum Elektromobilitätsgesetz erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke:

„Sonderrechte für Elektro- und Hybridautos zur Förderung der Elektromobilität gehen am Problem vorbei. Denn der schwache Absatz dieser Fahrzeuge liegt insbesondere an den langen Ladezeiten, an der begrenzten Reichweite und insbesondere an den hohen Kaufpreisen. Diese Probleme werden daher nicht dadurch behoben, dass künftig die Busspur genutzt oder kostenlos geparkt werden darf.

Es ist richtig, die Elektromobilität zu fördern. Wer dies will, sollte daher die Grundlagenforschung stärker in den Fokus rücken, damit beispielsweise die Batterien leistungsstärker und erschwinglicher werden. Dies würde die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich Elektro- und Hybridfahrzeuge ohne die Gewährung kommunaler Sonderrechte am Markt behaupten können.

Über solche Sonderrechte könnte man allenfalls dann nachdenken, wenn die grundlegenden Probleme behoben worden sind.“

V. i. S. d. P.
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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