Städtepartnerschaft mit Aarhus: Sorgfalt vor Eile

17.03.2017

Presseinformation

Nr. 17 / 2017    Kiel, 17. März 2017

Städtepartnerschaft mit Aarhus

Sorgfalt vor Eile

In der aktuellen Diskussion um eine mögliche Städtepartnerschaft mit Aarhus mahnt FDP-Ratsfraktionschefin Christina Musculus-Stahnke die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen an und erklärt dazu:

„Zweifellos würde eine engere Partnerschaft mit Aarhus der Landeshauptstadt Kiel Chancen und Perspektiven eröffnen. Doch zur Eile in dieser Angelegenheit besteht keine Notwendigkeit.

Denn zum einen sollte die Selbstverwaltung die anstehende Delegationsreise nach Aarhus abwarten und die dort gewonnenen Eindrücke sorgfältig und ergebnisoffen bewerten.

Zum anderen ist hervorzuheben, dass für eine Städtepartnerschaft eigene finanzielle und personelle Ressourcen in Anspruch genommen werden müssen.
Das bisherige Personal aber, das sich in Kieler Verwaltung mit internationalen Beziehungen und Bevölkerungskontakten befasst, befindet sich in einer Umbruchsphase. Dabei ist gerade der personelle Einsatz für das Gelingen einer Städtepartnerschaft von großer Bedeutung.

Es sind also sowohl für den Einsatz der erforderlichen Ressourcen als auch für die zukünftige strategische Ausrichtung von Kiels Städtepartnerschaften tragfähige Konzepte zu entwickeln.  

Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt werden, besteht die Gefahr, dass Kiel eine weitere Partnerschaft eingeht, ohne sie vernünftig und angemessen pflegen zu können - und davon hätten beide Seiten keinen Nutzen.“

V. i. S. d. P.                                                                                                 

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer   

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