Stellenabbau bei Caterpillar

09.05.2014

Presseinformation

Nr. 36 / 2014    Kiel, 09. Mai 2014

Industriestandort Kiel

Unverminderter Abwärtstrend

Den angekündigten Stellenabbau bei Caterpillar nimmt die FDP-Ratsfraktion mit Besorgnis zur Kenntnis. FDP-Fraktionschef Hubertus Hencke erklärt hierzu:

„Der Abwärtstrend des Industriestandorts Kiel geht weiter: In der Landeshauptstadt ging in den letzten 20 Jahren der Bestand an Industriebetrieben um  rund 43 Prozent zurück. Über 10.000 Arbeitsplätze sind dadurch verloren gegangen - ein Rückgang um rund 55 Prozent.

Wer hier untätig bleibt, schadet unserer Stadt und nimmt in Kauf, dass wir in einem wirtschaftlich zentralen Segment wichtige Arbeitsplätze verlieren.

Es erweist sich immer mehr als Fehler der Mehrheitsfraktionen von SPD und Grünen, den Antrag zu einem „Masterplan Industrie“ abgelehnt zu haben.  

Das Kernproblem ist, dass sich die Kooperation in der Nutzung wichtiger Gewerbeflächen für Industrieansiedlungen nicht einig ist.

Es sei hier der Ex-IG-Metall-Chef Mädel zitiert, der in einem Interview der KN einmal sagte: „Wenn es um die Frage geht ‚Schöner Wohnen oder Industrie‘, dann sucht man in Kiel noch immer Kompromisse. Doch wer Industrie in der Stadt halten und neue Industrie ansiedeln will, der muss klare Perspektiven bieten.“

Diese Klarheit der Perspektiven hat die rot-grüne Kooperation nicht und sie verhindert so wirtschaftliches Wachstum in dieser Stadt. Die Bilanz in den Punkten der wirtschaftlichen Entwicklung, ob in der Innenstadtentwicklung oder in der Wirtschaftsförderung, ist nach nunmehr fast sechs Jahren Rot-Grün verheerend.“

V. i. S. d. P
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                         

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