Unternehmensbefragung 2014: Es gibt noch viel zu tun

18.03.2015

Presseinformation

Nr. 25 / 2015    Kiel, 18. März 2015

Unternehmensbefragung 2014

Es gibt noch viel zu tun

Zu der Unternehmensbefragung 2014 erklärt FDP-Fraktionsvize Christina Musculus-Stahnke:

„Es ist bedenklich, dass die Kieler Wirtschaftsförderung- und Strukturentwicklungsgesellschaft mbH (KiWi) mit ihren Leistungen und Aufgaben nur der Hälfte der Unternehmen überhaupt bekannt ist und nur ein Fünftel der Befragten Leistungen der KiWi in Anspruch nehmen.

Gleichwohl kann dieses Ergebnis nicht überraschen, schließlich hat sich die KiWi bislang zu sehr als Immobilienmakler betätigt. Die angekündigte strategische Neuausrichtung der KiWi - auch hin zu stärkerer Ansiedlungstätigkeit - ist daher dringend notwendig, zumal für die befragten Unternehmen aktive städtische „Ansiedlungspolitik“ und „Wirtschaftsfreundlichkeit“ einen hohen Stellenwert haben.

In dieses Bild passen die Antworten der Verwaltung auf die Kleine Anfrage der FDP-Ratsfraktion „Ansiedlungsbilanz 2014“. Denn während im vergangenen Jahr in Kiel nur 8 Unternehmen mit 64 Arbeitsplätzen angesiedelt wurden, haben unter anderem mit Caterpillar, Voith, Vossloh und der Zerspanungsfirma Schmidt namhafte Unternehmen angekündigt, weit über 250 Arbeitsplätze abzubauen.

Da dennoch immerhin 30 Prozent der Unternehmen angeben, in Kiel expandieren wollen, ist es nach wie vor notwendig, bei der Entwicklung des MFG 5-Areals die Option einer gewerblich-industriellen Nutzung zu wahren.“

V. i. S. d. P.                                                                             

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                                       

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