Wohnungsmarkt: Nicht nur im Mainstream denken

06.07.2017

Presseinformation

Nr. 42 / 2017    Kiel, 06. Juli 2017

Wohnungsmarkt

Nicht nur im Mainstream denken

In der aktuellen Diskussion um die Bautätigkeit in Kiel sagt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

„Der aus dem Mainstream stammende Vorwurf, dass der in Kiel entstehende Wohnraum an den Bedürfnissen des Wohnungsmarktes vorbeigeht, weil er gegenwärtig überwiegend im hochpreisigen Segment angesiedelt ist, muss relativiert werden:

Wer beispielsweise ein Eigenheim bezieht, hatte vorher auch eine Wohnung. Diejenigen, die vergleichsweise teuren Neubau beziehen, machen daher anderswo Mietwohnungen frei, in die Haushalte aus kleineren und preisgünstigeren Wohnungen einziehen können. Am Ende dieser Sickerketten werden immer auch einkommensschwächere Haushalte erreicht. Daher erzeugen diese Sickereffekte in Form von Umzugsketten soziale Wirkung.

Darüber hinaus ist die Forderung nach einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft zu hinterfragen. Ein derartiges Engagement ist angesichts der Haushaltssituation finanziell zweifelhaft. Und wo ist der Beweis, dass die Stadt der bessere Eigentümer und Bauherr ist?

Wir Freien Demokraten vertreten daher die Auffassung, dass der Masterplan Wohnen, also die mit der Wohnungswirtschaft vereinbarte Erhöhung des Wohnungsbestandes durch Neubau und damit eine Erhöhung des Angebotes der bessere Weg zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt ist. Davon können letztlich alle profitieren.“

V. i. S. d. P.                                                                                                                                         

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer       

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