ADAC-Test bestätigt Verkehrspolitik der Kooperation

15.10.2020

Dass gerade der ADAC die Kieler Fahrradwege als insgesamt gut bewertet, unterstreicht aus Sicht der Fraktionsvorsitzenden Gesa Langfeldt (SPD), der fahrradpolitischen Sprecherin Daniela Sonders (Bündnis 90/Die Grünen) und der verkehrspolitischen Sprecherin Christina Musculus-Stahnke (FDP) den Kurs der Kooperation: „Wir machen Verkehrspolitik für alle Kieler*innen. Denn unser Ziel ist eine gute Infrastruktur für alle Verkehrsmittel. Dazu gehört auch der konsequente Ausbau von Rad- und Fußverkehr ebenso wie des ÖPNV. Das ist keine Politik gegen das Auto, sondern schafft neue Angebote für alle Menschen.“ Besonders die Verkehrssicherheit sei den Menschen wichtig. Dass diese Angebote rege genutzt werden, zeigten die Zahlen auf der Veloroute 10. Aber auch andere Routen, z.B. auf dem Ostufer, seien wichtig, wie die sehr kleine Stichprobe des ADAC zeige.

„Der ADAC lobt zwar, zeigt aber auch, wo wir noch besser werden müssen. Wir werden uns weiter dafür einsetzen, dass der Radverkehr in Kiel sicherer und bequemer wird. Davon profitieren nicht nur Radfahrer*innen, denn gute Radverkehrsanlagen sorgen auch für weniger Konflikte mit Fußgänger*innen und motorisierten Verkehrsteilnehmer*innen und entlasten den ÖPNV. Das werden wir in den nächsten Jahren weiter angehen – im Dialog mit den Menschen in Kiel. Dabei dürfen wir uns nicht an noch schlechteren deutschen Großstädten orientieren, sondern wir sollten uns positive Beispiele urbaner Radverkehrspolitik, z.B. aus den Niederlanden oder Dänemark, zum Vorbild nehmen“, so Gesa Langfeldt, Daniela Sonders und Christina Musculus-Stahnke abschließend.

Zurück