Auch in der Verkehrspolitik brauchen wir Pragmatismus und keine Ideologien

13.01.2022

In der aktuellen Diskussion um die Ausweitung von Tempo 30 Zonen erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke:

„Dass Tempo 30 in sensiblen Bereichen wie etwa vor Schulen, Kitas und Altenheimen sinnvoll ist, steht außer Frage. Aber einer darüberhinausgehenden, undifferenzierten Ausweitung der Tempo 30 Regelung erteilt die FDP-Ratsfraktion eine klare Absage.

Die Reduzierung von Tempo 50 auf 30 kann die Fahrtzeit erheblich erhöhen. Nicht nur der Individualverkehr, sondern auch der Wirtschaftsverkehr und ÖPNV wären davon betroffen. Die deutlich längeren Fahrt- und Lieferzeiten schaden der Attraktivität des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Kiel.

Als Freie Demokraten wollen wir faire Rahmenbedingungen für alle Verkehrsteilnehmer und setzen gerade im Straßenverkehr auf moderne Technologien und Antriebe, um unter anderem auch das Klima zu schützen. Zudem hat Kiel in Hinblick auf Verkehrsfluss, Stauvermeidung und Baustellenmanagement erheblichen Nachholbedarf.

Hier gilt es anzusetzen und nicht bei einer ideologischen Verkehrspolitik, die Auto-, LKW- und Busfahrer einseitig belastet.“

V.i.S.d.P.
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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