Bericht zeigt hohe Priorität des Schulbaus

03.06.2021

Der aktuelle Bericht zu Schulbau und Schulsanierung, der dem Bauausschuss am 3. Juni vorgelegt wird, zeigt aus Sicht der schulpolitischen Sprecherinnen Antje Möller-Neustock (SPD) und Andrea Hake (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Annkathrin Hübner (FDP) die hohe Priorität, die der Schulbau in Kiel erhält: „Unser oberstes Ziel ist es, dem großen Bau- und Sanierungsbedarf verlässlich und zielstrebig entgegenzutreten. Der Sachstandsbericht zeigt: Das Konzept ‚Kiel macht Schule‘ ist dafür der richtige Ansatz. Die umfangreichen Informationen zu einzelnen Bauvorhaben widerlegen übrigens auch diejenigen, die so tun, als gäbe es einfache Lösungen für die vor uns liegenden Aufgaben.“

Die Prioritäten im Schulbau würden in dafür eingerichteten Arbeitsgruppen schon lange in enger Abstimmung zwischen Verwaltung und allen Fraktionen besprochen. Mit dem veränderten Berichtswesen sorge die Verwaltung nun auch für eine regelmäßige übersichtliche Information der Ausschüsse und der Öffentlichkeit, loben das Bauausschussmitglied Daniel Pollmann (SPD), die schulpolitische Sprecherin Andrea Hake (Bündnis 90/Die Grünen) und Christina Musculus-Stahnke (FDP). Es sei zwar immer möglich, dass unvorhergesehene Veränderungen in der Planung nötig würden. Hier sei aber gerade die zügige Information der betroffenen Gremien der Schulen, der Selbstverwaltung und der Öffentlichkeit unabdingbar. Und weiter: „Der Bericht zeigt, dass wir beim Schulbau in wesentlichen Punkten vorankommen. Die personelle Stärkung hilft dabei immens, um die komplexen und zahlreichen Aufgaben zu meistern. Weiterhin liegt aber auch viel Arbeit vor uns. Wir verbinden mit dem regelmäßigen Bericht auch den Anspruch, Schulbau beständig öffentlich zu diskutieren. Dafür sind konkrete Vorschläge jederzeit sinnvoll und willkommen.“

Nicht zu unterschätzen sei die mit dem Konzept „Kiel macht Schule“ verbundene verwaltungsinterne verbesserte Organisation. So verringere sich der Aufwand für die Vergabeverfahren und es bleibe mehr Zeit für Aufgaben in Planung und Umsetzung. Die Verwaltung habe hier gute Vorschläge vorgelegt und in Angriff genommen, so Pollmann, Hake und Musculus-Stahnke. Es mache Sinn, diese positiven Erfahrungen auch auf andere Immobilien der Landeshauptstadt Kiel anzuwenden. Die verlässliche Bearbeitung des Sanierungsstaus sei dabei ebenso erfreulich wie die erkennbar vorausschauende Planung. Dies zeige sich an der Ludwig-Erhard-Schule, die als möglicher Standort für einen Schulneubau schon jetzt auf Schadstoffe geprüft werde.

Eine Sonderrolle nähmen die Schulsporthallen ein, ergänzen Möller-Neustock, Hake und Hübner: „Sport ist ein wichtiger Teil des Schulalltags, umso stärker, je mehr sich die Schulen zu Ganztagsschulen entwickeln. Wir unterstützen den Ansatz, beispielsweise die Hallen an der Hardenbergschule und der Käthe-Kollwitz-Schule frühzeitig darauf zu prüfen, ob Handlungsbedarf besteht.“

„Gut ist nicht zuletzt“, so Möller-Neustock, Hake und Hübner abschließend, „dass die Verwaltung für den Sommer einen Vorschlag für den Umgang mit den Schröder-Schulen angekündigt hat. Die öffentlichen Diskussionen zwischen pädagogischen Anforderungen und Denkmalschutz verdeutlichen, dass wir auch hier eine intensive Abwägung und dann eine ausgewogene Lösung brauchen.“

 

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