„Die Erreichbarkeit der Innenstadt stärker in den Focus städtischen Handelns rücken!“

06.01.2023

Die Ergebnisse der Umfrage der Kieler Nachrichten zur Zufriedenheit mit der Kieler Innenstadt belegen nach Ansicht der verkehrspolitischen Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke, dass die Erreichbarkeit der Innenstadt stärker in den Focus städtischen Handelns gerückt werden müsse.

„Es kann kaum überraschen, dass eine Mehrheit der Befragten mit dem Parkplatzangebot nicht zufrieden ist und dass dies einen wesentlichen Grund für die schlechten Noten für die Innenstadt darstellt.

Der motorisierte Individualverkehr (MIV) ist für viele Menschen weiterhin das Hauptverkehrsmittel. Dem muss Rechnung getragen werden. Ein überbordendes Aufstellen von Pollern und eine nicht bedarfsgerechte Errichtung von Fahrradbügeln sind da kontraproduktiv. Wenn wichtige Zugangswege und Parkmöglichkeiten für Anliefer- und Individualverkehr versperrt werden, wird sich das als Entwicklungshemmnis für die Innenstadt erweisen.

Denn auch zukünftig muss die Innenstadt weiter für alle Verkehrsmittel, also auch für den MIV, erreichbar sein. Für Besucher, Beschäftigte, Anwohner und dem Wirtschaftsverkehr müssten bedarfsgerechte Parkmöglichkeiten geboten werden. Deshalb sind ein kundenorientiertes und kostengünstiges Parkraumangebot und -management, eine intelligente Verkehrslenkung sowie ein effektiveres Baustellenmanagement wesentliche Bausteine für die Entwicklung der Innenstadt und damit auch für die Wirtschaftsförderung insgesamt.

Daher hat die FDP-Ratsfraktion immer wieder - und zuletzt auch mit Erfolg - gefordert, die Errichtung von Quartiersparkhäusern zu forcieren, um das Parkangebot zu vergrößern. Dazu gehört auch, die Parkgebühren zu senken, um die Auslastung der städtischen Parkhäuser zu erhöhen und den Parkdruck in den Straßen zu senken.“

V. i. S. d. P.
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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