Die Landeshauptstadt Kiel braucht die Südspange

23.11.2021

In der aktuellen Diskussion zur Südspange erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke:

„Kiel muss leistungsfähig und vorausschauend an das nationale Straßennetz angeschlossen sein. Dafür sind die Südspange und der Ostring 2 Schlüsselelemente.

Der Ostring, die Werftstraße und das Barkauer Kreuz sind zudem jetzt schon am Limit oder drüber. Die Notwendigkeit der Entlastung wird noch dringender, da die Verkehrsbelastung durch die Ostuferhafenerweiterung sowie Neuausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten in der Probstei noch steigen wird. Nicht alle Verkehre lassen sich auf den ÖPNV umstellen, auch nicht auf die Schiene.

Im Kommunalwahlprogramm der Kieler SPD hieß es 2018 noch: „Wir setzen uns für die zügige Planung und den Bau der A 21 und deren Anschluss an das Kieler Straßennetz (Südspange Gaarden) ein. Wir wollen Wohngebiete durch Planung und Bau neuer Entlastungsstraßen wie den Ostring II entlasten.“

Es wäre töricht, wenn die Kieler Sozialdemokratie dieses Ziel wider besseren Wissens über Bord werfen würde – und das wahrscheinlich nur, um den kooperationsinternen Frieden zu wahren.

Demgegenüber wird die FDP-Ratsfraktion das weitere Verfahren zum Ausbau der B 404 zur A21 konstruktiv unterstützen und insbesondere sicherstellen, dass die betroffenen öffentlichen und privaten Belange umfassend in den Planungs- und Abwägungsprozess einfließen.“

V.i.S.d.P.                                                                                           

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer   

 

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