Kooperation hegt und pflegt Kiels Kulturlandschaft

26.02.2021

„Die Entwicklung der Kieler Kulturlandschaft ist sehr dynamisch und vielseitig“ – das ist das Fazit der kulturpolitischen Sprecher*innen der Rathaus-Kooperation zum Bericht („Kulturpolitisches Programm - Berichtswesen zu Vorhaben bis 2023“) der Verwaltung, der am Dienstag, 23. Februar 2021, im Kulturausschuss abgegeben wurde. Die Initiative für diesen Bericht, der dem Kulturausschuss halbjährlich aktualisiert vorgelegt werden soll, ging von den Fraktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP aus. „Der Bericht zeigt ganz klar, dass die Weichen für die Zukunft richtig gestellt sind“, machen Moritz Koitka (SPD), Bettina Aust (Grüne) und Nasita Zare-Moayedi (FDP) deutlich.

Und: „Nun können wir als Selbstverwaltung die weitere Umsetzung der kulturpolitischen Schwerpunkte auch für die Bürger*innen transparent, konstruktiv und nachvollziehbar begleiten.“ Zu der bis jetzt schon guten Bilanz der Kooperation gehörten die erheblich verbesserte Förderung für Kulturinitiativen, die Erhöhung der institutionellen Förderungen, Projektförderungen des Kulturfonds und des Fonds für Kunst im öffentlichen Raum.

Neben der Förderung behält die Kooperation auch die kulturelle Infrastruktur im Blick: „Die Modernisierung des Konzertsaals steht genauso auf der Agenda wie ein neues Werkstattzentrum. Theater, Stadtgalerie und Kulturforum sind in vollem Umfang gesichert und werden weiter entwickelt“, so Moritz Koitka, Bettina Aust und Nasita Zare-Moayedi. Die Kulturkonferenz, die geplante Kulturarena und die Umfrage unter Kulturschaffenden zu deren Bedarfen hülfen, die Zukunft der Kultur in Kiel abzusichern und auszubauen. „Dabei dürfen wir die freien Theater und Medienkunst nicht aus dem Blick verlieren“ sagen die kulturpolitischen Sprecher*innen der Kooperation. Und: „Kultur ist für die Stadtentwicklung und ein gutes Zusammenleben unverzichtbar. Besonders in den Stadtteilen ist die Bedeutung von Kultur für das soziale Miteinander herausragend.“

 

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