„Nutzungsfreundlichkeit der Parkhäuser verbessern“

13.01.2023

Zu dem interfraktionellen Antrag „Nutzungsfreundlichkeit der Parkhäuser in Kiel verbessern“, der in der gestrigen Sitzung des Bauausschusses beschlossen wurde, erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke:

„Dass die Parkhausbetreiber den Austausch mit der Stadt fortsetzen, ist zu nur begrüßen. Anzustreben ist, dass die Fahrzeuge nach Möglichkeit vorrangig in den Parkhäusern und Tiefgaragen und weniger im Straßenraum abgestellt werden. Daher ist es richtig, dass für den innerstädtischen Bereich auch von den Betreibern der privaten Parkhäuser umfangreiche Sanierungen und Verbesserungen zugunsten der Nutzerinnen und Nutzer der Parkhäuser vorgesehen sind. So kann die bislang unzureichende Auslastung der Parkhäuser erhöht werden.

Um weitere Anreize zu setzen, sollten die Parkgebühren in Parkhäusern grundsätzlich geringer sein als diejenigen im öffentlichen Straßenraum. Dabei darf aus unserer Sicht die Änderung der Preisrelation nicht durch eine Verteuerung des Parkens im Freien erfolgen, sondern vielmehr durch eine Gebührensenkung zumindest in den städtischen Parkhäusern – in den Parkhäusern privater Betreiber könnte dies über den Verhandlungsweg angestrebt werden.

Die notwendige Aufwertung der Parkhäuser heißt jedoch nicht, das Parken im Straßenraum auszubremsen. Denn es steht außer Frage, dass Kfz-Parken im öffentlichen Raum zum Beispiel für kurze Besorgungen, Anlieferungen durch den Wirtschaftsverkehr, mobile Pflegedienste und auch Taxistände weiterhin möglich sein muss.“

V. i. S. d. P.
Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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