Reform der Andreas-Gayk-Medaille: „Gute Entscheidung der Ratsversammlung“

29.10.2021

Die Ratsversammlung hat in ihrer gestrigen Sitzung mit deutlicher Mehrheit beschlossen, eine interfraktionelle Arbeitsgruppe für die Reform des Andreas-Gayk-Medaille einzurichten. Als „außerordentlich erfreulich“ bezeichnet die stellvertretende Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion, Christina Musculus-Stahnke, diesen Beschluss, der auf einen von FDP und CDU eingebrachten Antrag zurückgeht.

Die Arbeitsgruppe wird einen Verfahrensvorschlag erarbeiten, nach welchem die durch die Andreas-Gayk-Medaille zu ehrenden Personen ausgewählt werden sollen. Die Verleihung der Medaille erfolgt dann auf Grundlage des von der Arbeitsgruppe erarbeiteten und vom Rat beschlossenen Verfahrens. Die Anregung der Kooperation, wonach die Einrichtung der AG aus dem Hauptausschuss heraus erfolgen soll, wurde von den Antragstellern übernommen.

„Die Andreas-Gayk-Medaille ist nach der Ehrenbürgerschaft die höchste Auszeichnung, die die Landeshauptstadt Kiel vergibt. Der gestern beschlossene Verfahrensweg bietet die Chance, ihre Verleihung auf eine möglichst breite gemeinsame politische Basis zu stellen. Außerdem kann der Entscheidungsprozess, der in der jüngeren Vergangenheit oftmals sehr zerfahren war, optimiert werden“, so Musculus-Stahnke abschließend.                                                                                           

V.i.S.d.P.

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer   

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