Rewe-Abwanderung „Standort Kiel nicht schlechtreden!“

04.06.2021

Als „schmerzlich für die Betroffenen“ und „eine schlechte Nachricht für die Stadt insgesamt“ bezeichnet der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Ratsfraktion, Dr. Ingmar Soll, die Ankündigung des Rewe-Konzerns, den Logistikstandort Kiel aufzugeben.

Andererseits aber sei es unangemessen, dies zum Anlass zu nehmen, den Wirtschaftsstandort Kiel aus parteipolitischen Erwägungen schlecht zu reden. Es müsse vielmehr darum gehen, die unbestrittenen Standortvorteile Kiels deutlich herauszustellen und zu nutzen.

„Mit seiner guten geographischen Lage und seinem Knowhow im Wissenschaftssektor, seinen gut ausgebildeten Fachkräften, den Kreativen, den Talenten im weitesten Sinne, und dem ganzen Bündel der so genannten „weichen“ Standortfaktoren, die auch wichtig für die Ansiedlung von Unternehmen sind, bietet Kiel hier gute bis sehr gute Rahmenbedingungen“, so Dr. Soll weiter.

Die Kieler Rathaus-Kooperation setze sich daher nachdrücklich für die Förderung der Innovationsfähigkeit und Kreativität der Gründer- und Kreativszene und auch der etablierten Unternehmen ein und habe hierfür schon vor geraumer Zeit konzeptionelle Lösungsansätze zur Überbrückung der Coronavirus-Zeit erarbeitet.

„Diese Maßnahmen haben vorrangig das Ziel, unmittelbar und mittelbar sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen, damit wir hier in Kiel gestärkt aus der Krise hervorgehen können“, so Dr. Soll abschließend.                                                                                           

V.i.s.d.P

Peter Helm                                                                                    

Fraktionsgeschäftsführer   

 

 

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