Sicherheit und Ordnung – Kiel ist eine sichere Stadt

02.09.2020

Die innenpolitischen Sprecher Andreas Arend (SPD), Sven Krumbeck (Bündnis 90/Die Grünen) und Dirk Becker (FDP) äußern sich zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2019: Es gebe deutliche Erfolge, aber auch Herausforderungen.

In 2019 verzeichne die Kriminalstatistik für Kiel den niedrigsten Stand seit 1979. Straftaten wie Wohnungseinbrüche, Rohheitsdelikte (Gewalt) und Sexualstraftaten seien deutlich rückläufig – insgesamt um 8,8% gegenüber 2018 und das, obwohl die Einwohnerzahl gestiegen sei. Arend, Krumbeck und Becker sehen in den sinkenden Fallzahlen für Straftaten in Kiel eine „sehr positive Entwicklung und gute Nachrichten für die Kieler Bürger*innen“. Und: „Kiel ist innerhalb der letzten Jahre immer ein Stück weit besser in der Sicherheitsarchitektur geworden und gewährleistet somit eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Besonderer Dank hierfür gilt den Sicherheitsbehörden wie Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt und hier insbesondere dem Kommunalen Ordnungsdienst, welcher mehrfach positiv in dem Bericht der Polizei vor dem Innen- und Umweltausschuss Erwähnung fand,“ führen Arend, Krumbeck und Becker dazu weiter aus.

Nach wie vor lebten die Menschen gerne in Kiel und die jährlich wachsende Landeshauptstadt erfreue sich großer Beliebtheit. Ob zuhause oder im öffentlichen Raum: Es sei ein Grundbedürfnis aller Bürger*innen, frei von Angst vor Gewalt und Kriminalität zu leben.

Die Kooperation im Rathaus stelle sich diesen gesellschaftlichen Anforderungen und setze sich mit den Fragen nach Sicherheitsstandards für Kiel in der Ratsversammlung ständig auseinander. Dabei sei ein Lösungsansatz die Einbeziehung der Politik für Sicherheit und Ordnung in eine Gesamtstrategie für eine erfolgreiche Stadtpolitik. Hierfür habe die Kooperation ein kommunales Sicherheitskonzept in die Ratsversammlung eingebracht. Dies sei ein weiterer Baustein neben präventiver Sozial-, Jugend-, Bildungs- und Umweltpolitik in der Sicherheitsarchitektur für eine gute Stadtentwicklung.

Mit Besorgnis werde allerdings die Entwicklung im Bereich der Rauschgiftdelikte (+ 28,1%) und die Zunahme des Internetbetrugs gesehen, so Arend, Krumbeck und Becker abschließend. Eine Lösung zur Kriminalitätsbekämpfung dieser Delikte bestehe in der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit auf internationaler Ebene und nationaler Ebene mit Bund, Land und Kommunen.

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