Zum Baden in der Förde

14.08.2020

Sichere und gute Bademöglichkeiten zu erhalten und zu schaffen, ist auch den sportpolitischen Sprecher*innen Philip Schüller (SPD), Daniela Sonders (Bündnis 90/Die Grünen) und Annkathrin Hübner (FDP) ein wichtiges Anliegen: „Der kurzfristig zur letzten Sommersaison angelegte Badesteg ermöglicht das sichere Baden in der Förde. Dieses Thema ist aber komplex und eine Ausweitung schwierig, da die Kieler Förde ein Hafen und somit das Schwimmen mitten im Hafenbetrieb zu gefährlich ist. Wir werden uns dafür einsetzen, die offiziellen Öffnungszeiten des Badestegs auszuweiten.“

Die Kooperation unterstütze deshalb weiterhin die Suche nach zusätzlichen Bademöglichkeiten. Unter anderem bei der Umgestaltung der Kiellinie sei dies zu berücksichtigen. Es gebe bereits gute Angebote an nah gelegenen Alternativen: Katzheide werde neu eröffnet, der Strand Hasselfelde sei ein gut angebundener Geheimtipp. Auch das Eiderbad, das Seebad Düsternbrook und das Seebad Holtenau böten Bademöglichkeiten, dazu die großen nördlichen Strände. Jedoch werde der Bedarf an innerstädtischen Bademöglichkeiten deutlich.

Schüller, Sonders und Hübner erläutern die weiteren Pläne: „Wir treiben daher aktiv weitere Prüfungen voran, neue innerstädtische Bademöglichkeiten zu schaffen. Wir bereiten deshalb schon länger einen Antrag für die Ratsversammlung vor, um Eckpunkte für die künftige Entwicklung der Kieler Strände und Bademöglichkeiten festzulegen. Unser Ziel ist es, die bestehenden Bademöglichkeiten aufzuwerten und neue Badestellen zu ermöglichen. Die Förde muss so zugänglich wie möglich gemacht werden.“

Die Kooperation wolle das Thema ganzheitlich betrachten und nicht nur in heißen Sommern darüber diskutieren, wie es beispielsweise die CDU regelmäßig mit geringem Überraschungseffekt mache, ohne sich auch in kälteren Monaten um das Thema zu kümmern. Die gestrigen Aussagen der CDU verwunderten nun aber doch – schließlich habe sie den Beschluss im September 2018 zum Baden in der innenstadtnahen Förde gar nicht mitgetragen, sondern sich bei der Abstimmung enthalten. Der Kooperationsantrag hatte vorgesehen, kurzfristige Lösungen umzusetzen, um Badegelegenheiten an mehreren Orten in der innenstadtnahen Förde zu ermöglichen.

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