Die „Ausweitung der Ost-West-Verkehre“ ist keine grüne Hausmarke!

08.02.2018

Presseinformation

 

Nr. 07 / 2018    Kiel, 08. Februar 2018

Verkehrspolitik

Die „Ausweitung der Ost-West-Verkehre“ ist keine grüne Hausmarke!

Zu der Pressemitteilung „Schwentinefähre: Ganztägig, sieben Tage und Habstundentakt“ der Grünen-Ratsfraktion erklärt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

„Die Fördequerung ist die verkehrspolitische Herausforderung Kiels. Und die Fördeschifffahrt ist ein Alleinstellungsmerkmal des maritimen Lebens- und Erlebnisraumes Kiel und ein wichtiger Wirtschafts- und Tourismusfaktor für die gesamte Region.

Ausgehend von dieser Erkenntnis hatte die FDP-Ratsfraktion bereits in 2011 ein Konzept zur „Erhöhung der Attraktivität der Fördeschifffahrt“gefordert und beantragt, dabei das aus 2003 stammende Papier "Ideenwettbewerb Stadt 2030 - Auf zu neuen Ufern" zu berücksichtigen. In diesem heißt es unter anderem 
„Die Attraktivität der Fördeschifffahrt sollte umfassend verbessert werden. Kurzer Takt und schnelle Fahrzeiten, ein differenziertes Angebot für Pendler und Touristen, eine attraktive Gestaltung und Einbindung der Anleger und gute Verknüpfung mit dem gesamten ÖPNV / Buslinien müssen gewährleistet werden. Das Schiffsmaterial muss dazu nach internationalen Beispielen modernisiert und attraktiviert werden.“
Wenn sich die Grünen nun also der „Ausweitung der Ost-West-Verkehre“ widmen wollen, kommt das sehr spät, denn die Grünen hätten dies schon vor sieben Jahren durch die Zustimmung zu diesem FDP-Antrag anpacken können.“

V. i. S. d. P.                                                                        

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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