Eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist nicht das Mittel der Wahl

26.04.2018

Presseinformation

Nr. 19 / 2018    Kiel, 26. April 2018

Wohnungspolitik

Eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist nicht das Mittel der Wahl

In der aktuellen Diskussion über die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft sagt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

„Aus Sicht der FDP-Fraktion werden die akuten Wohnungsprobleme nicht gelöst, wenn jetzt viel Aufwand für die hoch komplexe und zeitaufwendige Gründung einer neuen städtischen Wohnungsbaugesellschaft betrieben wird, ohne dass garantiert ist, dass dieser Weg Erfolg verspricht und den Wohnungssuchenden besser geholfen werden kann. Private Investoren und Genossenschaften sind besser in der Lage, Immobilien- und Wohnungswirtschaft zu betreiben als staatliche Eigentümer.

Zudem ist eine kommunale Gesellschaft weder jetzt noch in Zukunft finanziell darstellbar, denn sie braucht Kapital, um vernünftig arbeiten zu können. Und fehlendes Bauland kann auch ein kommunales Wohnungsunternehmen nicht herbeizaubern. Vielmehr sind im Rahmen interkommunaler Wohngebiete die Nachbargemeinden einzubeziehen.

Sinnvoller und effizienter ist es, die private Wohnungswirtschaft und die bereits ansässigen Genossenschaften zu unterstützen, indem bürokratische Hürden abgebaut, Baugenehmigungsverfahren beschleunigt und Standards auf den Prüfstand gestellt werden.“

V. i. S. d. P.                                                                                          

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                   

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