Konstruktiver Dialog statt martialischer Rhetorik!

31.01.2019

Konstruktiver Dialog statt martialischer Rhetorik!

Für die Kieler Rathaus-Kooperation ist der offene Brief des Kleingärtnervereins Kiel („Vernichtung des Kleingartenwesens“) völlig kontraproduktiv. „Der Vorsitzende dieses Vereins gefährdet mit seinem in der Sache und im Ton unakzeptablem Schreiben alle Versuche, das Verhältnis Kleingärtner*innen und Stadtverwaltung konstruktiv zu verbessern“, kritisieren Astrid Leßmann (SPD), Arne Stenger (Bündnis 90/Die Grünen) und Christina Musculus-Stahnke (FDP).

Dass die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Kleingartenvereinen und dem Kreisverband seit Jahren ausgesprochen schwierig sei, bestreite niemand. Doch ausgerechnet in dem Moment, in dem sich die Rathauskooperation gemeinsam mit Kleingärtner*innen und Umweltverbänden aufgemacht habe, die Atmosphäre und damit auch die Ergebnisse zu verbessern, komme dieser offene Brief, bedauern Astrid Leßmann, Arne Stenger und Christina Musculus-Stahnke. Sie fordern den Kreisverband auf, für ein geschlossenes und vor allem konstruktives Auftreten in den eigenen Reihen zu sorgen: „Querschüsse mit einer derart martialischen Rhetorik werden das ohnehin belastete Verhältnis in den Verhandlungen zwischen Kleingärtner*innen und Stadt keinesfalls verbessern.“

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