Konzept für Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen gefordert

14.03.2019

Konzept für Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen gefordert

Der Sozialausschuss hat in der vergangenen Sitzung auf Antrag der Kooperation ein Konzept für die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung in städtischen Kultureinrichtungen auf den Weg gebracht. Besonderen Fokus legten die sozialpolitische Sprecherin Anna-Lena Walczak (SPD), Verena Heimann (Bündnis 90/Die Grünen) und Ralf Meinke (FDP) dabei auf Menschen mit Hörbehinderung: „In vielen Museen werden Informationen über Audioguides oder Filme gegeben, die Menschen mit Hörbehinderung nicht zur Verfügung stehen. Wir wünschen uns daher, dass alle Informationen etwa aus Filmen, Audioguides und Infotexten im Idealfall in die Deutsche Gebärdensprache übersetzt werden.“

Dies sei nötig, da Menschen mit Hörbehinderung nur so alle Informationen erhalten können. Die Deutsche Schriftsprache, so Walczak, Heimann und Meinke, sei nicht für alle Menschen mit Hörbehinderung verständlich. Idealerweise sollten Filme deswegen mit Gebärdensprachübersetzungen versehen werden. Ebenso sei es erstrebenswert, dass Führungen in Deutscher Gebärdensprache angeboten werden. Bei Audioguides sei nicht nur die Einführung von Multimediaguides denkbar, auch seien Angebote in Leichter Sprache, sowohl als Audioguide als auch als Broschüre wünschenswert. Das übergeordnete Ziel der Kooperation sei Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen der Landeshauptstadt für alle Menschen.

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