Lindenau: Möglichkeiten nutzen, um Standort zu erhalten

06.07.2018

Lindenau: Möglichkeiten nutzen, um Standort zu erhalten

Zur Ratsversammlung am 5. Juli hat die SPD gemeinsam mit der FDP den Oberbürgermeister aufgefordert, Gespräche mit der Geschäftsführung der German Naval Yards über die Zukunft des Standortes „Lindenau Werft“ aufzunehmen.

Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende Gesa Langfeldt: „Der Standort Lindenau ist für Kiel und die Schifffahrt im Ostseeraum weiterhin von großer Bedeutung. Der Untergang dieses Traditionsbetriebes wurde schon oft vorhergesagt. Trotzdem hat Lindenau immer wieder eine Nische gefunden, einmalige Leistungen anzubieten und sich auf dem Markt zu behaupten. Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, das dort vorhandene wertvolle Know-how zu sichern. Wir freuen uns über die einstimmige Zustimmung der Ratsversammlung zu unserem Antrag.“

Für den wirtschaftspolitischen Sprecher Daniel Pollmann ist es wichtig, das Gelände in Friedrichsort insgesamt weiter zu entwickeln: „Der Werftstandort Friedrichsort bietet insgesamt Chancen, weitere Firmen aus dem maritimen Sektor anzusiedeln. Dock-Kapazitäten, wie Lindenau sie bietet, sind im gesamten Ostseeraum knapp. Das Dock ist zudem das einzige an der Kieler Förde, das bereitsteht, um nach einer Havarie ein beschädigtes Schiff schnell aufzunehmen. Ziel der Gespräche des Ober-bürgermeisters sollte es sein, Möglichkeiten auszuloten, den Werftstandort mit seinen Arbeitsplätzen und dem für die Schifffahrt auf der Ostsee und Förde wichtigen Schwimmdock zu erhalten.“

Annkathrin Hübner, wirtschaftspolitische Sprecherin der FDP-Ratsfraktion, erläutert: „Wir wollen Gespräche zur Stärkung und Entwicklung dieses Standortes führen, um eine mögliche Schließung und den Verlust etwaiger Arbeitsplätze zu vermeiden. Wir drängen darauf, gemeinsam zukunftsfähige Lösungen zu suchen, um diesen Werftenstandort zu erhalten.“

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