Markthindernisse für die Landstromversorgung abbauen - Technologiewandel bei den Antriebsarten langfristig nutzen

27.04.2018

Presseinformation

Nr. 20 / 2018    Kiel, 27. April 2018

Green Port Seehafen Kiel

Markthindernisse für die Landstromversorgung abbauen –
Technologiewandel bei den Antriebsarten langfristig nutzen

Nach Ansicht von FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke wird durch die unterzeichnete Absichtserklärung zwischen Hafen, Stadt, Land und der Costa-Gruppe bewiesen, dass der Seehafen Kiel auch in Punkto Landstrom- und Flüssiggas-Versorgung auf einem guten Weg ist. Musculus-Stahnke weiter:

„Das ist aber nur ein erster Schritt. Dringender denn je ist der Gesetzgeber nun gefordert, für die Steigerung der Landstromnutzung Markthindernisse abzubauen und hier auf die EEG-Umlage zu verzichten. Nur auf diese Weise kann der Landstrom konkurrenzfähig werden und sich gegenüber dem steuerbefreiten Schiffsdiesel behaupten.
In weiteren Schritten müssen durch einheitliche nationale und europaweite Regelungen Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden.

Und schließlich ist perspektivisch auf den Technologiewandel zu setzen, indem beispielsweise Schiffe, die mit verflüssigtem Erdgas (LNG) angetrieben werden, den Diesel als Schiffsantrieb langfristig vom Markt verdrängen. Insofern ist Landstrom mehr oder weniger als Zwischenlösung zu betrachten.“

V. i. S. d. P.                                                                                          

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                   

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