Mit Nachdruck für mehr Wohnungen

08.03.2019

Mit Nachdruck für mehr Wohnungen

Im Bauausschuss hat die Stadtverwaltung einen Bericht über verschiedene Strategien vorgelegt, mit denen der Wohnungsbau in Kiel beschleunigt wird. Für die baupolitischen Sprecher*innen André Wilkens (SPD), Arne Langniß (Bündnis 90/Die Grünen) und Christina Musculus-Stahnke (FDP) belegt der Bericht, dass die im Kooperationsvertrag festgelegten politischen Ziele mit Nachdruck verfolgt werden: „Es ist folgerichtig, den Wohnbauflächenatlas weiterzuentwickeln. Damit kann die Stadt eigenen Wohnungsbau planen und private Eigentümer*innen ermuntern, ihre Flächen zu nutzen.“ Die Mitteilung zeige aber deutlich, dass die Stadt viele Mittel nutze, um den Mieter*innen in Kiel zu helfen. Auch der Masterplan Wohnen des Oberbürgermeisters und die Gründung einer städtischen Wohnungsgesellschaft gehörten dazu.

„Wichtig ist auch“, so Wilkens, Langniß und Musculus-Stahnke, „dass wir beschlossen haben, dass die Stadt grundsätzlich mit 30 Prozent sozial geförderten Wohnungen plant, bei eigenen Projekten und auch, wenn sie für private Vorhaben Baurecht schaffen muss. Außerdem soll die Stadt ihr Vor- und Wiederkaufsrecht bei privaten Grundstücksverkäufen wieder stärker nutzen.“ Der gesamte Bericht zeige, dass die Kooperation nicht nur über Wohnungsbau in Kiel rede, sondern auch handle.

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