On-Demand-Busse: Ein Modell für Kiel?

03.04.2018

Presseinformation

Nr. 14 / 2018    Kiel, 03. April 2018

Verkehrspolitik

On-Demand-Busse: Ein Modell für Kiel?

Mit einem Antrag zur kommenden Ratssitzung will die FDP-Fraktion den Einsatz nachfrageorientierter Kleinbusse („On-Demand-Busse“) in Kiel für eine Pilotphase prüfen lassen. Orientierung hierbei kann das App-basierte Pilotprojekt, das kürzlich in Duisburg angelaufen ist, geben. Hierzu sagt FDP-Fraktionschefin Christina Musculus-Stahnke:

„Unter „On-Demand-Bussen“ ist ein Bussystem zu verstehen, bei dem die Busse unabhängig von starrem Fahrplänen und Haltestellen verkehren, sich flexibel nach der Nachfrage richten und, wie es die Duisburger Verkehrsgesellschaft formuliert, „eine innovative Ergänzung der Mobilitätskette“ bilden.
Die Kleinbusse fahren auf Basis der Echtzeit-Nachfrage der Nutzer. Über einen Algorithmus werden Passagiere gepaart, die eine ähnliche Route haben. Dabei teilen sich Fahrgäste gemeinsame Fahrten in den Kleinbussen und werden von ihren individuellen Standorten zum gewünschten Ziel gebracht.
„On-Demand-Busse“ sind als Weiterentwicklung des ALiTa-Konzepts (Anruf-Linien-Taxi) zu sehen und können eine gute Ergänzung des bestehenden ÖPNV darstellen. Dieses Angebot vereinigt Umweltbewusstsein, Mobilität und Digitalisierung.
Die FDP-Ratsfraktion möchte mit diesem Antrag daher von Verwaltung in Zusammenarbeit mit der KVG prüfen lassen, ob der Einsatz solcher Busse in Kiel – zunächst für eine Pilotphase – möglich ist.“

V. i. S. d. P.                                                                                          

Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer                  

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