Evaluation der Interkommunalen Zusammenarbeit (IZ) Kiels

05.03.2018

Antrag

In Fortführung beziehungsweise Ergänzung der Drucksache 0421/2014 legt der Oberbürgermeister der Selbstverwaltung bis zum vierten Quartal 2018 einen Bericht vor, in dem die interkommunale und regionale Zusammenarbeit Kiels evaluiert wird.

Die Evaluation ist zu verstehen als Identifizierung und Benennung eingetretener Wirkungen der jeweiligen Projekte von Kiels interkommunaler und regionaler Zusammenarbeit anhand von geeigneten Kriterien und den Abgleich der Wirkungen mit den ursprünglich verfolgten Zielen. Zweck der Evaluation ist die Standortbestimmung sowie das Erkennen und die Beschreibung von Verbesserungspotenzialen.

Begründung:
Die beantragte Evaluation ist als Fortführung beziehungsweise Ergänzung der Drucksache 0421/2014 zu betrachten.
„Evaluierung muss (...) den Blickwinkel öffnen, um alle Effekte einer IZ zu betrachten und darf sich nicht nur auf die projektbezogen definierten Ziele beschränken. So muss sichergestellt werden, dass auch diejenigen Auswirkungen erkannt werden, die zwar nicht angestrebt waren, aber dennoch eingetreten sind. Diese können monetärer, aber auch nicht-monetärer, sie können positiver wie negativer Art sein. So mag die IZ selber erfolgreich sein, aber eventuell sind an anderer Stelle Probleme aufgetreten.“ (Aus: KGSt-Bericht 5/2009, S. 42, „Interkommunale Zusammenarbeit erfolgreich planen, durchführen und evaluieren“).
Weitere Begründung erfolgt mündlich.

gez. Ralf Meinke
stv. Fraktionsvorsitzender

f. d. R. Peter Helm
Fraktionsgeschäftsführer

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