Holstein-Stadion

17.05.2018

SPD-Ratsfraktion

CDU-Ratsfraktion

FDP-Ratsfraktion

 

Antrag

 

Die Verwaltung wird für den Fall des Aufstiegs der KSV Holstein e. V. von 1900 in die Bundesliga beauftragt:

 

1.      Die notwendigen Optionen für die Herstellung der Erstligatauglichkeit sind u. a. durch folgende Maßnahmen kurzfristig auf Umsetzbarkeit zu prüfen:

  1. Erweiterung der Zuschauerkapazität z. B. durch Aufstockung der Gerüsttribünen, um u. a. die geforderte Anzahl von Sitzplätzen zu erreichen einschließlich der Überdachung aller Plätze
  2. Ausbau der Medienkapazitäten

2.      Es wird ein Umsetzungskonzept noch vor der Sommerpause der Ratsversammlung mit Zeit- und Kostenplanung vorgelegt, welches einen fairen Lastenausgleich von Verein, Land und Stadt beinhaltet.

3.      Es istein Konzept zu erstellen, das weitere Nutzungen in einem ausgewogenen Verltnis vorsieht und dabei insbesondere auch den Frauenfußball berücksichtigt.

4.      Die mittelfristigen infrastrukturellen Planungen des Vereins sind für den Gesamtausbau einzubeziehen.

5.      Die baurechtlichen Voraussetzungen sind mit Priorität zeitnah sicherzustellen.

6.      Darüber hinaus werden weitere Mittel in nennenswerterhe zum Haushalt 2019 ff. zur Förderung des Breitensports und der Sportinfrastruktur bereitgestellt.


Begründung:

Mit einer gemeinsamen Anstrengung von Land, Stadt und Verein sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, dass die KSV auch in der nächsten Saison ihre Heimspiele im Kieler Holsteinstadion austragen kann. Hierzu müssen die realistischen Optionen geklärt werden und ein Umsetzungsplan entwickelt werden. Die Signale des Landes für eine Unterstützung sollen aufgegriffen und die Leistungsfähigkeit aller Akteure unter Beweis gestellt werden.

 Gleichzeitig muss ein kraftvolles Signal an alle Sporttreibenden in Kiel und Schleswig-Holstein gesandt werden, dass der Breitensport eine ebenso starke Unterstützung erhält. Das Nutzungskonzept für das Stadion soll deutlich machen, dass eine breite Variation von Veranstaltungen möglich ist.

 

gez. Ratsherr Dr. Hans-Friedrich Traulsen

SPD-Ratsfraktion

 

gez. Ratsherr Stefan Kruber

CDU-Ratsfraktion

 

gez. Ratsherr Ralf Meinke
FDP-Ratsfraktion

 

Zurück